EVP verlangt Nachzählung der Gemeinderatswahlen im Stadtkreis 12

Die EVP der Stadt Zürich ist enttäuscht vom Resultat der Gemeinderatswahlen. Trotz eines Rückgangs des Wähleranteils hätte die EVP einen Anspruch auf zwei bis drei Sitze im Stadtparlament, verliert nun aber alle, weil sie die fragwürdige 5%-Hürde in keinem Stadtkreis schaffte. Im Kreis 12 fehlten nicht einmal drei Wahlzettel. Das ruft nach einer Nachzählung.

Mit einem Wähleranteil von 4.95 % verfehlte die EVP im Wahlkreis 12 die 5%-Schwelle nur hauchdünn. Es fehlten nicht einmal 3 Wahlzettel, und die EVP wäre im Parlament wieder vertreten. 2014 wurde wegen des sehr knappen Resultats im Wahlkreis 9 nachgezählt, obwohl keine Hinweise auf Unregelmässigkeiten bestanden. Das muss auch jetzt gelten, nachdem die EVP im Kreis 12 die ominöse Hürde nur im tiefen Promillebereich verfehlte. Die EVP erwartet deshalb vom Stadtrat, dass er eine Nachzählung in Auftrag gibt und behält sich sonst vor, Stimmrechtsbeschwerde zu erheben.

Unabhängig vom Ausgang der Nachzählung ist das aktuelle Wahlresultat für die EVP eine klare Herausforderung, sich in der Stadt Zürich noch aktiver für eine auf den christlichen Werten beruhende Politik der Vernunft einzusetzen.

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